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Die Fastenzeit dient der inneren Erneuerung,
Reinigung und dem Wachstum im Glauben.
Sie soll uns helfen, den Weg Christi intensiver mitzuvollziehen, der für jeden von uns das schwere Kreuz getragen hat, um die Sünde der Welt hinwegzunehmen.
Drei Elemente prägen die österliche Bußzeit seit alter Zeit:
-
Gebet:
Herzlich laden wir Sie ein zu den vielfältigen gemeinsamen Gebetszeiten (Andachten, Anbetung, ökumenische Gebete, Heilige Messe). Auch das private Gebet sollte in dieser Zeit vertieft werden. -
Fasten:
Der spürbare Verzicht auf liebgewordene Gewohnheiten, darüber hinaus für die Erwachsenen das wirkliche Fasten – eine starke geistliche Waffe! -
Almosen:
Ein deutliches materielles Opfer für die Bedürftigen und für die Aufgaben der Kirche und der Pfarrei.
Außerdem:
Die österliche Bußzeit ist eine gute Gelegenheit, die sakramentale Beichte wiederzuentdecken. Jeder Katholik ist verpflichtet, seine schweren Sünden einmal im Jahr zu beichten (nicht vergessen:
auch das leichtfertige Versäumen der Sonntagsmesse gehört u.a. zu den sogenannten „schwerwiegenden Verfehlungen“). Auch jenen, die nicht schwer gesündigt haben, wird wärmstens der regelmäßige
Empfang des Bußsakramentes empfohlen. Siehe dazu die Weisungen der Bischöfe (im Internet s.o.). Abgesehen von diesen dürren rechtlichen Rahmenbedingungen ist die Erfahrung der Barmherzigkeit
Gottes im Bußsakrament eine der schönsten Erfahrungen, die man auf Erden machen kann.
Jolie (Landpfarrer)