Der Papst ist der Garant der Einheit der Kirche. Beim Kurs der katholischen Kirche heute hilft weder der so genannte „Geist des Konzils“ noch schlecht verstandene Bilder wie die vom geöffneten Fenster oder vom Frühling der Kirche. Nur der Blick auf Petrus bewahrt das Konzil davor, zum Instrument im Parteienstreit zu werden. Allein der Papst beruft ja ein Ökumenisches Konzil ein, allein er verleiht seinen Dekreten Rechtskraft (vgl. CIC c. 338). Allein er kann darum auch verbindlich aufzeigen, in welchem Sinn seine Aussagen zu verstehen sind. 

 

Weltbejaher gegen Zeitkritiker: Nur Petrus kann den Parteienstreit bei der Interpretation des Zweiten Vatikanums überwinden. Von Andreas Wollbold / Vatican magazin
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